Caffè Latte – ein koffeinhaltiges Mysterium

Viele bestellen sie, aber keiner weiß so genau, was sich dahinter verbirgt. Ich ehrlich gesagt auch nicht mehr. Ich habe dazu zwar meine Weisheit, aber manch einer sieht es doch anders. So möchten manche, die einen Caffè Latte bestellen, einen Latte Macchiato haben. Andere verstehen Caffè Latte als Synonym für den Milchkaffee. Manche meiner Kollegen bereiten ihn mit einem einfachen Espresso zu. Andere mit einem doppelten Ristretto, was das Endergebnis ein klein wenig teurer macht. Dann gibt es mal viel Schaum, dann mal weniger. Einer macht ihn milchiger als der andere. Mir schwirrt der Kopf. Ich selber habe mich mit mir darauf geeinigt, einen Espresso mit nur leicht geschäumter Milch zu machen. Also ein Latte Macchiato mit weniger Schaum. Und andersrum: erst den Espresso ins Glas, und dann wird mit der Milch noch ein nettes Bildchen auf den Caffè Latte gegossen.

Coffee Circle schreibt zum Caffè Latte, dass er aus 30ml Espresso, 80ml Milch und 80ml Schaum besteht.

Wikipedia ist freizügiger, was die Espressomenge angeht. Man kann einen einfachen oder einen doppelten Espresso verwenden.  Aufgefüllt wird nur mit heißer Milch. Milchschaum würde nur selten verwendet.

Von Joe Frex gibt es ein Poster, auf welchem der Caffè Latte aus einem doppelten Espresso und 250ml heißer Milch besteht. Ohne Schaum.

James Hoffmann traut sich in seinem Buch „Der Kaffee Atlas“ auch nicht, konkreter zu werden und schreibt lediglich, dass „im Caffè Latte mehr flüssige Milch enthalten ist als im Cappuccino“ und „traditionell fällt auch der Schaumanteil geringer aus“.

Ich könnte euch noch viele weitere wirre Beschreibungen liefern. Aber ich möchte hier herausfinden, was IHR darunter versteht. Und danach möchte ich mich richten. Deshalb habe ich eine Umfrage erstellt und bitte um rege Teilnahme. Was auch immer ein Caffè Latte sein mag, wir entscheiden hier nun, was es im Frankfurter Nordend zu sein hat. Ihr könnt wählen zwischen sechs Varianten.

Und hier geht es zur Umfrage:

Klick  –> Doodle Umfrage

 

Übrigens, wie auch immer diese Sache hier ausgeht. Ich nehme bei der Bestellung auch Extrawünsche entgegen  😉



1 Kommentare

  1. Also bei mir ist der Milchkaffee eher ein Zufallsprodukt: wochenends rette ich den restlichen Filterkaffee aus der Isolierkanne mit der erwärmten Hafermilch für Müslis und Kakao. Ich gieße einfach was von der Milch übrig ist nach und nach in den Kaffee, der noch übrig ist. Was zuerst reine Resteverwertung war, schätze ich inzwischen sehr – und wehe, die Hafermilch reicht nicht, oder der Kaffee ist doch schon leer.

    Das hat natürlich nichts mit der Kaffeekultur im Glückskaffee zu tun und ist auch kaum zur Nachahmung empfohlen 🙂

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