Kaffee

Glückskaffee

Es gibt zwei Glückskaffees zur Auswahl. Ich röste nicht selber, das macht Mondo del Caffè nach meinen Vorgaben für mich. Hier möchte ich euch die beiden Espressomischungen sowie den Röster vorstellen:

 

Goldmund (90% Arabica / 10% Robusta)

 

Der Goldmund ist ein gehaltvoller, nussiger Espresso mit einem ausgeprägten Körper. Der Arabica kommt aus Brasilien und teilt sich nochmals in 30% hell geröstete Bohnen und 60% dunkel geröstete Bohnen. Die Robustabohnen kommen aus Indien. Der Goldmund eignet sich hervorragend als Espresso und harmoniert zudem sehr mit Milch als Cappuccino oder Latte Macchiato.

250g  7,50 Euro

500g  12,80 Euro

1 kg    24,50 Euro

 

 

 

 

 

Ayana (100% Arabica)

Der Ayana ist eine Mischung äthiopischer Arabicabohnen. Es handelt sich um einen facettenreichen und komplexen Espresso mit einem feinen Körper und Nuancen von Jasmin und Gewürzen. Eine vielseitige Espressoröstung, die sich hervorragend als Espresso, Cappuccino oder auch als kräftiger Filterkaffee eignet.

250 g  8,00 Euro

500 g  13,80 Euro

1 kg     26,00 Euro

 

 

 

 

 

 

Die Rösterei: Mondo del Caffè

Mondo del Caffè ist eine familienbetriebene Rösterei. Ihre Leitmotive sind beste Rohkaffees, beste Röstkaffees, fairer Handel, Transparenz und Nachhaltigkeit. Für Mondo del Caffè als spezialisierte Rösterei für Spitzenkaffees, ist es besonders wichtig, die Qualität ihrer Rohprodukte (Rohkaffees) auf einzigartig hohem Niveau zu halten. Gleichzeitig berücksichtigen sie ethische sowie soziale Aspekte bei der Kaffeeproduktion. Dabei gehen sie abseits der bekannten Pfade von Gradierungn oder Gütesiegeln, direkt zu den Farmern im Ursprung und kaufen ohne Umwege dort Rohkaffees von einzigartiger Qualität. Dabei zahlen sie Preise, die sich deutlich über dem Weltmarktniveau bewegen (etwa das 2-3 fache), verlangen dafür aber allerbeste Rohkaffeequalität und Einhaltung unserer sozialen Standards von den Produzenten, den Farmern. Dazu zählen unter anderem: keine Kinderarbeit, Zahlung von fairen Löhnen für Erntehelfer, Pflücker, keine Ausbeutung und einiges mehr. Davon profitieren alle, der Kunde und Genießer von der Qualität in der Tasse, die Rösterei mit einzigartigen und unvergleichbaren Spitzenkaffees die sie von anderen Röstereien unterscheidet und die Erzeuger, Farmer, Erntehelfer & Pflücker durch gerechte Löhne und Wertschätzung Ihrer Arbeit.

Oft hört man die Frage: „Warum hat Mondo del Caffè so wenig FairTrade gelabelte Produkte?“

Dafür gibt es im Prinzip eine einfache Antwort, weil die FairTrade Kriterien nichts mit Qualität zu tun haben – und Mondo del Caffè diese eher als Mindeststandard betrachten. Sollte ein FairTrade gelabeltes Produkt ihren Vorstellungen entsprechen, geben sie diesem den Vorzug! Aktuell ist das aber leider selten der Fall.

Die unterschiedlichen Labels wie Fair Trade, Rainforest oder UTZ etc. sind/waren sicherlich ein guter Anfang und haben/hatten Ihre Notwendigkeit. Diese Siegel sind wichtig um aufzuzeigen, dass wie in unserem Falle, die komplette Kaffeebranche einen großen Bedarf an sozialem Denken und Nachhaltigkeit aufweist.

Mit der Bereitstellung eines Sicherheitsnetzes zur Absicherung der Preisstabilität bei Kaffee, wurde bspw. durch FairTrade zum ersten Mal auch an den Verdienst der Farmer und Pflücker gedacht. Das war ein wichtiger Anfang in den 1970er Jahren. Rainforest sensibilisierte eine breite Öffentlichkeit erstmalig für den nachhaltigen Anbau von Kaffee.

Dennoch handelt es sich für Mondo del Caffè, bei den Maßnahmen die für ein FairTrade, UTZ, Rainforest o.ä. Label vorausgesetzt werden, um solche, mit relativ kleinen respektive geringen Auswirkung für das Leben der Kaffeeerzeuger in den Ursprungsländern. Sie gehen ihnen einfach nicht weit genug und vernachlässigen einen Teil der wirklichen Probleme und der Realität in den kaffeeproduzierenden Ländern.

Aus diesem Grund haben sie sich entschlossen, einen Schritt weiter zu gehen, abseits von Siegeln oder Zertifizierungen gehen sie direkt zu den Farmern in den Ursprungsländern (Brasilien, Indien, Kolumbien oder Äthiopien bspw.).

 


 

O’Malley von backyard coffee  

Für den O’Malley werden saisonal wechselnde Kleinsternten  zu einem charaktervollen und bodenständigen Espresso verarbeitet. Abgemischt aus Kaffees ausgewählter Farmen aus Kolumbien und Brasilien. Schokolade, Nuss, eine leichte Würze und wenig Säure zeichnen diesen Kaffee aus.

250 g   8,50 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

backyard coffee ist nicht irgendeine Kaffeerösterei, sie sind auf der Suche nach Perfektion. Konsequent suchen sie die besten Rohkaffees und entwickeln in akribischer Detailarbeit Rezepte für deren Röstung. Dem Ziel höchster Qualität ordnen sie alle anderen Dinge unter. Bei ihnen kauft, wer auf der Suche nach dem Besonderen ist. Mit den Preisen von Massenware und Durchschnittskaffees können sie nicht mithalten – und wollen es auch nicht.

Ihre Kaffees gehören konsequent zu den Besten einer Erntesaison. Backyard coffee arbeitet mit raren Kaffees, Kleinsternten mit besonderen und differenzierten Charaktermerkmalen. Ihr Sortiment wechseln sie regelmäßig über das Jahr, um immer frische und saisonale Kaffees bieten zu können. In der Gastronomie ist ihr Kaffee nur dort zu finden, wo dieser professionell und handwerklich korrekt zubereitet werden kann.

Wie sie rösten

Oft findet man unterschiedliche Röstungen für dieselbe Kaffeesorte. Eine Röstung für die Verwendung als Filterkaffee, eine andere für die Verwendung als Espresso. Problematisch hierbei ist, dass sich der Charakter des Kaffees abhängig von der Röstung verändert und mindestens eine der Varianten dem Potential eines Kaffees nicht gerecht wird. Backyard coffee verfolgt daher einen anderen Ansatz.

Hochwertige Kaffees besitzen individuelle Charaktermerkmale, die man bei der Röstung gezielt heraus arbeiten kann. Man tastet sich an das Idealbild eines Kaffees heran, verkostet und bewertet. Das Ergebnis ist ein Kaffee, der seine charakteristischen Merkmale in einem harmonischen Bild zeigt, dies tut jeder Kaffee an exakt einem Punkt, man bezeichnet diesen als dessen Sweet-Spot. Genau diesen Kaffee verkauft backyard coffee.

 


 

Kaffa Wildkaffee

Neben den Glückskaffees gibt es noch den Kaffa, äthiopischen Wildkaffee. Er besticht durch seinen intensives Aroma und ist bei mir in zwei Röstgraden erhältlich. Der Kaffa Wildkaffee ist Naturland Fair und BIO zertifiziert.

 

 

Kaffa medium (100% Arabica)

Die mittlere Röstung ergibt einen kräftigen, gut verträglichen Kaffee mit ungewöhnlichen Geschmacksnuancen und gehaltvollem Grundton.

250 g   8,40 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Bohnen des Wildkaffees stammen aus der äthiopischen Region Kaffa. Bis heute reift im Südwestens Äthiopiens Kaffee wild im Regenwald – an Pflanzen, die dort wie seit Zehntausenden von Jahren wachsen. Ohne Plantage, gänzlich unverfälscht und mit unglaublichem Aroma.

Die Bauern im Bonga Forest pflücken den Kaffee per Hand und können dadurch auf die sorgfältige Auswahl der reifen Kirschen achten: ein wichtiges Kriterium für die hohe Qualität des Rohkaffees.

Die roten Kirschen werden in der Sonne getrocknet und anschließend geschält. Durch diese natürliche Aufbereitung des Kaffees ist das Röstbild nicht so gleichmäßig wie bei gewaschenen Kaffees, dafür weisen sonnengetrocknete Kaffees ein viel intensiveres Aroma und eine einzigartige Fülle auf.

Um den unvergleichlichen Charakter des Wildkaffees hervorzuheben, wird er traditionell und schonend bei ca. 200°C im Trommelröster geröstet.

 

 

 



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