Über mich

 

Hier will ich nun etwas schreiben, dass euch dazu bewegt, in meine Kaffeebar zu kommen. Irgendwann habe ich angefangen, Kaffee zu lieben und zu verstehen. Angefangen hat mein Verständnis für Kaffee, als ich für die Barista Skills Level I der SCAE eine Schulung mitgemacht habe. Vorher habe ich, wie fast alle anderen auch, einfach nur die Siebträgermaschine bedient. Kam ein schwarzes Getränk mit Crema heraus, das so um die 25 Sekunden lief, so war ich zufrieden.

 

Nach dieser einen Schulung ist es mir ein Rätsel, warum das Genus für Kaffee maskulin ist. Denn für mich hat, seit dem, Kaffee eine ganz klar feminine Ader. „Er“ ist sehr feinfühlig. Mahlt man ihn falsch, zickt er rum. Dosiert man ihn falsch, zickt er rum. Schwingt das Wetter um, zickt er erst recht rum. Kommt man ihm mit zu viel oder zu wenig Druck, zickt er rum. Von der Temperatur wollen wir hier gar nicht erst reden. Man braucht schon verdammt viel Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen, um ihn bei Laune zu halten. Und läuft er einmal gut und schmeckt lecker, kann man meistens immer noch ein klein wenig mehr aus ihm herausholen. Und damit beschäftige ich mich. Es gibt noch so viel zu lernen. Und vieles von dem Erlernten wird wieder verworfen und neu definiert.

 

Aber es geht hier über mich, nicht um den Kaffee.

Mein Name ist Martina.

Meine Vita: Ausbildung beim Steuerberater, dann 8 Jahre als Barkeeperin tätig gewesen, anschließend 4 Semester BWL-Studium und heute in beiden Bereichen tätig: Gastronomie und kaufmännische Tätigkeiten, weil selbst und ständig.

 

 



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